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Stillen über den 6. Monat hinaus

Ein Gewinn fürs Leben – in jeglicher Hinsicht. Muttermilch deckt den kompletten Bedarf an Flüssigkeit und Nährstoffen im ersten Lebensjahr, ist leicht verdaulich und in der richtigen Temperatur verfügbar. Somit ist sie die beste Babynahrung. Stillen bietet noch mehr: Nicht nur der Hunger wird gestillt, sondern auch das (Grund-)Bedürfnis an Geborgenheit, Saugen und Nähe. Ein optimaler Nährboden für Urvertrauen!

Die Zeit unmittelbar nach der Geburt ist eine besonders sensible Phase höchster Empfindsamkeit, in der Bindung zum Neugeborenen entsteht. Bedarfsgerechtes Stillen gibt regelmäßigen  Hautkontakt.  Das Baby kann Urvertrauen aufbauen, da es sich sicher sein kann, dass es jederzeit gehört und getröstet wird. Wenn Kinder stetig Liebe entgegennehmen dürfen, dann sind sie auch im späteren Leben in der Lage, diese weiter zu schenken. Bedürfnisorientiertes Handeln bietet einen optimalen Start in eine geborgene und sichere Kindheit.

Wenn Mütter ihr Kind so oft es möchte an die Brust lassen, stillt es sich natürlicherweise von selbst ab. Das Langzeitstillen eines Kleinkindes ist eine stetige Rückversicherung, dass die Mutter immer da ist. Das Bedürfnis nach Nähe sollte nicht durch „Mamaersatzgegenstände“ wie Schnuller oder Schnuffeltücher betäubt werden. Diese Dinge sind erste Missverständnisse im Kindesleben, denn das Kind wünscht sich eigentlich körperliche Nähe und das Gefühl der warmen, weichen Haut. Die Für Euch-Stiftung bestärkt gemeinsam mit einer zertifizierten Stillbegleiterin das Vertrauen junger Mütter in die eigenen körperlichen Fähigkeiten.

Gestillte Sehnsucht macht starke Kinder!